Kleingartenverein Heiligenstadt, Hintergärtengasse, 1190 Wien
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Samstag, 6. September 2014
Samstag, 6. September 2014, Sommerfest im Kleingartenverein Heiligenstadt
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Gartenordnung
für den Kleingartenverein Heiligenstadt

Diese Gartenordnung bildet einen Bestandteil des Unterpachtvertrages und ist für jeden Nutzungsberechtigten verbindlich.

1. GARTENBENÜTZUNG UND BEWIRTSCHAFTUNG

Kleingärten dienen der individuellen Erholung und Gesundheit des Benutzungsberechtigten Personenkreises. Kleingärten sind gärtnerisch auszugestalten und zu pflegen. Durch die Gartennutzung dürfen keine Belästigungen, die das Ortsübliche Maß überschreiten, für Nachbarn entstehen. Die Betreuung des Kleingartens hat maßgeblich durch den Unterpächter, den Ehegatten, Verwandten in gerader Linie oder ein Wahlkind zu erfolgen. Wenn anstelle des Unterpächters oder einer gemäß § 14 , Abs.2 Bundeskleingartengesetz begünstigten Person aus zwingenden Gründen eine andere Person vorübergehend den Kleingarten zu betreuen hat, ist dies der Vereinsleitung und in der weiteren Folge dem Generalpächter schriftlich anzuzeigen und deren Zustimmung einzuholen.

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2. BEPFLANZUNG UND EINFRIEDUNG

a) Bei allen Anpflanzungen hat der Nutzungsberechtigte stets auf die Kulturen seiner Nachbarn hinsichtlich Beschattung und Nährstoffentzug Rücksicht zu nehmen. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Nachbarn ist die Vereinsleitung zu verständigen und anschließend eine Beratung durch den zuständigen Fachberater einzuholen. Können die Meinungsverschiedenheiten auf diesem Wege nicht beseitigt werden, hat die zuständige Fachdienststelle des Magistrats (derzeit MA 42) zu entscheiden. Diese Entscheidung gilt als verbindlich. Die Kosten der Vollziehung werden von jenem Nutzungsberechtigten beglichen, der in der Sache nicht Recht bekommt.
b) Bei der Bepflanzung von Kleingärten soll den in der Umgebung angestammten Gehölzen der Vorzug gegeben werden. Bei Neupflanzungen von Wald – oder Alleebäumen bzw. von Nuß- Weichsel - oder Kirschbäumen ist unbedingt vorher die Vereinsleitung zu kontaktieren.
c) Durchgehende geschlossene Hecken über 1,50 m sind nur in exponierten Lagen z.B. zu lärmenden Bereichen, Gemeinschaftsflächen, Müllsammelplätzen als Windschutz und entlang der äußeren Abgrenzung der Kleingartenanlage gestattet. In besonderen Fällen, Probleme mit dem Nachbarn, kann an die Vereinsleitung ein Ansuchen gestellt werden und diese entscheidet über eine Ausnahmeregelung.
d) Einfriedungen dürfen nicht mit Sichtblenden aus Schilfmatten versehen werden.
e) Die fachgerechte Kompostierung von Pflanzenabfällen ist nur in geeigneten Kompostsilos bzw. Mistgruben gestattet. Die Situierung derselben ist mit dem Einvernehmen der/des Nachbarn vorzunehmen.

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3. PFLANZENSCHUTZMASSNAHMEN – SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG

Jeder Garteninhaber ist verpflichtet, die in seinem Kleingarten wachsenden Pflanzen tunlichst frei von Krankheiten und Schädlingen zu halten. Die entsprechenden Landesgesetze und Empfehlungen des amtlichen Pflanzenschutzdienstes für Wien sind zu beachten. Die Anwendung von Herbiziden zur Unkrautbekämpfung in Kleingärten und Kleingartenanlagen ist nur aufgrund einer schriftlichen Bewilligung des Liegenschaftseigentümers gestattet.

4. ABFALLVERBRENNUNG UND MÜLLBESEITIGUNG

a) Das Verbrennen von Abfällen ist in unserer Anlage aufgrund von Anrainerbelästigungen grundsätzlich verboten!
b) Die Benützung der Müllcontainer ist nur in den laut Anschlag bekanntgegebenen Zeiten erlaubt. Abfälle dürfen nur in die Container gegeben werden, wobei der Abfall, wenn nötig, vorher in Müllsäcke verpackt werden sollte (z.B. faules Obst, Laub,......). Sperrige Abfälle dürfen nur zerkleinert in die Abfallcontainer (Bio - Kübel) geg 5. WERBUNG

Das Anbringen von Werbematerial in Kleingärten ist verboten. Im Bereich von Gemeinschaftsflächen darf Werbematerial aufgrund einer Zustimmung der Vereinsleitung und des Liegenschaftseigentümers zur Aufstellung gelangen.

6. WEGE IN KLEINGÄRTEN

Die Oberflächen von Wegen und sonstigen befestigten Flächen dürfen nicht aus bitumenhältigem Material hergestellt werden. Die Niederschlagsversickerung im Wegebereich muß gewährleistet sein.

7. VEREINSWEGE UND GEMEINSCHAFTSANLAGEN

a) Vom Nutzungsberechtigten sind die dem Kleingarten Vorgelagerten Wege rein zu halten bzw. zu Mähen. Das Ablagern von Materialien, Erde, Sand, Schutt und Abfällen ist auf Vereinswegen untersagt. Die Kosten behördlicher Maßnahmen bei Verstößen gegen diese Vorschrift trägt der Verursacher.
b) Das Befahren der Wege in den Kleingärten mit Motorfahrzeugen ist nur mit Bewilligung der Vereinsleitung gestattet.
c) Das Waschen von Kraftfahrzeugen in Kleingärten und Kleingartenanlagen ist verboten.

8. RUHEZEITEN, VERBOT VON LÄRMENTWICKLUNG

a) Die Ruhezeiten sind: täglich von, 12.00–14.00 Uhr, Samstag 12.00 bis Montag 6.00 Uhr, an Feiertagen ganztägig.
Während der Ruhezeiten ist jegliche Lärmentwicklung zu vermeiden.
Die tägliche Mittagsruhe ist besonders zu beachten; hier ist jede Lärmentwicklung verboten.
Sollte aus besonderen Gründen eine lärmende Bautätigkeit während der Ruhezeiten nötig sein, so ist diese unter allfälliger Berücksichtigung von gesetzlichen Auflagen von der Vereinsleitung vorher genehmigen zu lassen. Sollte es nötig sein, wird eine Information im Schaukasten ausgehängt.
c) Die Verwendung von Geräten, die mit Verbrennungsmotoren betrieben sind, ist Samstag von 12.00 bis 24.00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0.00 bis 24.00 Uhr verboten (Wiener Gartenordnung). Während der besonderen Ruhezeiten -Punkt 8 /a- ist auch die Benützung von hand- und elektrisch betriebenen Gartengräten untersagt.

9. GRILLEN IM FREIEN

Das Holzkohlen-Grillen im Freien ist prinzipiell erlaubt, es sollte aber über Zeitpunkt und Aufstellungsort des Grillers mit den Parzellennachbarn ein Konsens gefunden werden.

10. KLEINTIERE UND BIENENHALTUNG

Durch die Kleintierhaltung dürfen keine das örtliche Ausmaß überschreitenden Belästigungen der Anrainer entstehen. So wie in Gemeindewohnhäusern, sollten auch in Kleingartenanlagen maximal nur ein Tier (Hund, Katze,.....) pro Parzelle gehalten werden. Außerhalb der eigenen Parzellen sind Hunde an der Leine zu führen und mit einem Maulkorb zu versehen. Streunende Katzen können von der Vereinsleitung kostenpflichtig entfernt werden. Nutztierhaltung ist nur aufgrund einer schriftlichen Bewilligung der Vereinsleitung und des Liegenschaftseigentümers gestattet. Diese wird nur erteilt, wenn die für die Nutztierhaltung erforderlichen sanitären Voraussetzungen erfüllt sind. Bienenhalter haben während der Flugzeit für geeignete Bienentränken zu sorgen. Diese Gartenordnung bildet die Grundlage für ein konfliktfreies Zusammenleben in unserer Gartengemeinschaft. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann auch nicht alle Situationen des täglichen Lebens in der Gartenanlage regeln. Mit Verstand und Toleranz gegenüber seiner Nachbarn und anderer Gartenbenützer sollte man aber auch jene Vorkommnisse, die nicht extra angeführt wurden, meistern.

Um alles in der Gartenordnung schriftlich zu regeln müßte dieses Werk mehr als 100 Seiten aufweisen. Vernünftige Menschen brauchen nicht dutzendweise Verbote. Machen sie immer nur das, was sie von Ihrem Parzellennachbarn auch erwarten, dann sollte Ihrer Freizeitgestaltung in einer friedlichen und angenehmen Atmosphäre nichts mehr im Wege stehen.

Die Vereinsleitung


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